
Kirgisistan: Hier findet das Rennen statt
Das raue Gelände und die atemberaubenden LandschaftenKirgisistansbildendie perfekte Kulisse für das Silk Road Mountain Race (SRMR), ein strapaziöses Bikepacking-Abenteuer, das selbst die erfahrensten Radfahrer auf die Probe stellt. Dieses Rennen, das durch einige der abgelegensten und schönsten Regionen Zentralasiens führt, istfür Ultra-Ausdauer-Bikepackerauf der ganzen Welt zueinem absoluten Highlightgeworden.
DIE ROUTE
Um einen komfortablen, runden Tritt zu gewährleisten, ist die Länge des Sattelrohrs entscheidend, die natürlich immer an die Radgröße und den jeweiligen Einsatzzweck des Fahrrads angepasst wird. Die meisten Mountainbikes sind mit Dropper-Sattelstützen ausgestattet, die für perfekte Bewegungsfreiheit im Gelände sorgen und sich ganz einfach per Hebel am Lenker in der Höhe verstellen lassen. Die richtige Höhe im ausgefahrenen Zustand der Sattelstütze ist so eingestellt, dass du bequem sitzt und das Bein am tiefsten Punkt des Pedalhubs gerade nicht durchgestreckt ist. Wenn du während der Fahrt links und rechts über den Sattel rutschst, ist er zu hoch eingestellt.
Die perfekte Sattelhöhe im ausgefahrenen Zustand sorgt für eine bequeme Sitzposition. Dabei ist das Bein am tiefsten Punkt des Pedals nicht gestreckt.
Jetzt, da du dich mit dem Thema Fahrradgrößen gut auskennst, solltest du bei der Auswahl deines neuen Fahrrads auch den vorgesehenen Verwendungszweck berücksichtigen. So steht dem perfekten Fahrerlebnis auf dem für dich am besten geeigneten Fahrrad nichts mehr im Wege!

DAS GELÄNDE
Die Radfahrer begeben sich auf eine Tour, die sie durch dasHerz der Region Naryn führt. Die Strecke führt über denberühmten Kegety-Pass, der aufüber 3.785 Metern Höhe liegt. Die Radfahrer müssen steile Anstiege und Abfahrten bewältigen und oft mit extremen Wetterbedingungen kämpfen.
Die Strecke führt auchdurch abgelegene Dörfer, wo die Teilnehmer die traditionelle kirgisische Gastfreundschaft erleben können. Die Landschaft reicht vonüppig grünen Tälernbis hin zu trockenen Hochebenen und zeigtdie vielfältigen ökologischen Zonen Kirgisistans. Die Herausforderungen, sich in solch abwechslungsreichem Gelände zurechtzufinden, werden durch die Notwendigkeit der Selbstversorgung noch verstärkt, da es kaum Unterstützung gibt.
DIE HERAUSFORDERUNGEN
Das „Silk Road Mountain Race“ istmehr als nur eine körperliche Herausforderung; es isteine mentale und emotionale Reise. Die Fahrer müssen mit Höhenkrankheit, rauem Wetter und der Einsamkeit der abgelegenen Regionen Kirgisistans fertig werden. Da es sich um ein Rennen ohne Betreuer handelt, müssen die Teilnehmer auf technische Pannenvorbereitetsein und über die nötigen Fähigkeiten verfügen, um Reparaturen selbst durchzuführen und alle anderen Herausforderungen zu meistern, denen sie während des Rennens begegnen könnten.

DAS FAHRRAD
Für das Rennen haben wir uns fürdas neue LectorWC 30 entschieden,wegen seines leichten Rahmens, der schnelleren Beschleunigung und der geringeren Ermüdung bei längeren Fahrten. Dasist entscheidend für das SRMR, wo die Fahrerlange Strecken,steile Anstiege und unwegsames Geländebewältigenmüssen.
VORBEREITUNG & AUSRÜSTUNG
Die Vorbereitung auf das Silk Road Mountain Race erforderteine gründliche Planung. Nichtnur das Training in großer Höhe ist notwendig, auch die Auswahl der richtigen Ausrüstung für das Rennen nimmt viel Zeit in Anspruch.
Da auf der Strecke des Silk Road Mountain Race (SRMR) vielfältige und oft extreme Wetterbedingungen herrschen, ist es unerlässlich, die richtige Kleidung einzupacken. Die Kleidung muss vielseitig und funktional sein und sich für unterschiedliche Temperaturen und Wetterlagen eignen. Wir haben alles dabei, von Daunenhosen über Regenjacken bis hin zu Sonnenhüten.
ESSEN
Dadas Rennen in einer abgelegenen Gegend stattfand,musstenwireine beträchtliche Menge an Proviant mitnehmen, umdie langen Strecken ohne Nachschubzu überstehen. Wir packtengenug Trockenmahlzeiten,Proteinriegel und Tabletten für die Flüssigkeitszufuhr für sechs Tage ein. Wenn wir Nachschubstellen erreichten, deckten wir uns in der Regel mit Brot, Schokoriegeln und verschiedenen Süßigkeiten ein – im Grunde mit allem, was in den kleinen Dorfläden erhältlich war.
KRABbeln
Leider mussten wir beidedas Rennen wegen einer Erkrankung vorzeitig abbrechen. Nach ein paar Tagen Pausekonntenwirdas Radfahrenjedochwieder aufnehmen undhatten so doch noch die Gelegenheit,die atemberaubenden, weiten Landschaften zuerleben.


