Zum Inhalt springen

Sprache

Britisches Gesetz gegen moderne Sklaverei

Accell Group B.V. und ihre Konzerngesellschaften handeln auf der Grundlage von Respekt, Wertschätzung und Engagement und sind der Überzeugung, dass alle ihre Aktivitäten mit Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit, Sorgfalt und Integrität durchgeführt werden müssen. Wir erwarten, dass sich auch unsere Lieferanten entsprechend verhalten und sich zu einer rechtmäßigen und ethischen Geschäftsführung verpflichten.

Um sicherzustellen, dass alle unsere Mitarbeiter wissen, wie sie sich im Einklang mit den Richtlinien Accell Group Accell Group verhalten sollen, haben wir uns zu einem internen Verhaltenskodex verpflichtet. Wir setzen uns dafür ein, Menschenhandel und Sklaverei überall innerhalb und außerhalb unserer Organisation zu verbieten. Unsere Mitarbeiter müssen die Menschenrechtsproblematik an ihrem Arbeitsort verstehen und die in der Universal Erklärung der Menschenrechte festgelegten Menschenrechte achten. Andere Mitarbeiter müssen mit Respekt und Fairness behandelt werden. Diskriminierung, Einschüchterung, sexuelle Belästigung, Aggression, Gewalt und Mobbing stellen unangemessenes Verhalten dar und werden nicht toleriert. In Erweiterung unseres internen Verhaltenskodexes haben wir eine klare Whistleblowing-Richtlinie und ermutigen aktiv dazu, unethisches Verhalten zu melden und aufzudecken.

Die Lieferkette der Fahrradbranche ist kompliziert. Zwischen einem Fahrrad und den Rohstoffen, die in den Herstellungsprozess einfließen, gibt es oft mehrere Ebenen von Zulieferern. Die Breite, Tiefe und Vernetzung der Lieferkette machen es schwierig, soziale und ökologische Themen effektiv zu bewältigen. Deshalb hat sich die Branche unter dem Dach der WFSGI – World Federation of the Sporting Goods Industry – zusammengeschlossen, um Fragen der Unternehmensverantwortung anzugehen, darunter Sklaverei und Menschenhandel. Accell Group ist eines der Gründungsmitglieder dieser Initiative, die ein branchenweit zentral verwaltetes und koordiniertes Instrument zur Sozialprüfung entwickelt hat: die „Responsible Sport Initiative for Bicycles“ (RSI-bicycle).

Alle unsere Lieferanten müssen unseren Verhaltenskodex unterzeichnen, der mit dem WFSGI-Verhaltenskodex übereinstimmt und auf den internationalen Arbeitsnormen basiert, die in den einschlägigen Übereinkommen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) festgelegt sind. Der Kodex legt fest, dass jede Form von Zwangsarbeit – einschließlich Menschenhandel, Sklaverei und Kinderarbeit – in unserer Lieferkette verboten ist. Die Überprüfung erfolgt durch Audits unserer Lieferanten gemäß der RSI-Bicycle-Plattform durch unabhängige externe Prüfungsgesellschaften. Die Priorisierung der Audits richtet sich nach dem Länderrisiko und dem Geschäftsumsatz. Der Prozess zur Umsetzung von Korrekturmaßnahmen wird von Accell Group gemeinsam mit Branchenpartnern zeitnah abgewickelt. Wir kommunizieren unsere Erwartungen klar an unsere Lieferanten. Sollte festgestellt werden, dass ein Lieferant wissentlich und/oder wiederholt gegen unseren Verhaltenskodex verstößt – insbesondere in Bezug auf Sklaverei und Menschenhandel –, führt dies zur Beendigung der Geschäftsbeziehung mit dem betreffenden Lieferanten.

Accell Group setzt sich dafür ein, Produktionsverfahren und Prozesse zu entwickeln, die so menschen- und umweltfreundlich wie möglich sind, Menschen- und Arbeitsrechte zu wahren und sicherzustellen, dass jeder Mitarbeiter sichere und faire Arbeitsbedingungen hat.