Der UCI-Mountainbike-Weltcup kehrte am Wochenende vom 21. September nach Lenzerheide zurück, und die Ghost Factory Racing Team geliefert durchweg starke Leistungen – mit Sara Cortinovis ihr zu Ehren dritter Platz der Saison
Rückblick auf die Elite-Frauen
Nicole Koller – Zu Hause kämpft sie um das Podium
Nicole Koller, die auf heimischem Boden antrat, begeisterte das Publikum beim Short Track (XCC). Nach einemkraftvollen Sprintumden drittenPlatz überquerte sie die Ziellinie alsVierte. Beim Cross-Country-Rennen (XCO) am Sonntag hatte sie weniger Glück:Zwei technische Problememachtenihre Podiumshoffnungenzunichte. Dennoch bleibt Kollerin der Weltcup-Gesamtwertung auf dem vierten Platz.
Caroline Bohé – Schwung aufbauen
Caroline Bohé zeigte mit einem Startplatz in der dritten Reihe beim XCC vielversprechende Form und belegtebeimXCOden 24. Platz.„Das ist zwar noch nicht ganz da, wo ich hin will, aber auf jeden Fall besser als bei vielen der letzten Rennen – also lasst uns diesen Trend beibehalten!“, sagtesieund unterstrich damit ihrestetigen Fortschritte.
Anne Terpstra – Ein erster Schritt zurück
Nur wenige Wochen nach einer schweren Operation kehrte Anne Terpstra zum Training auf der Rennstrecke zurück. Obwohl sie wusste, dass sie noch nicht bereit für ein Rennen war, ging sie in Lenzerheide an den Start, umsich selbst zu testen,undfuhr mehrere Runden. Für sie war allein die Tatsache, wieder zwischen den Absperrbändern zu stehen, einwichtiger Meilensteinaufdem Weg der Genesung.



U23-Klasse
Sara Cortinovis – Dritter Podiumsplatz in dieser Saison
Das Highlight des Wochenendes lieferteSara Cortinovis. Nach einem anspruchsvollen XCC zeigte siebeimXCO am Sonntag eine souveräne undkraftvolle Leistung, fuhr konstant an der Spitze und sicherte sich ihrendritten Podiumsplatz in diesem Jahr.
Finja Lipp – Kampfgeist pur
Nachdem siebeim XCC den 24. Platz belegt hatte, musste Finja Lipp beim XCO am Sonntag alles geben. Ein kleinestechnisches Problemzwangsie in der ersten Runde zum Anhalten, wodurch sie ganz ans Ende des Feldes zurückfiel. Mit echtem Kampfgeist kämpfte sie sich durch das Feld und überquerte die Ziellinieals 24.
Ein Blick in die Zukunft
Nachdem sie Lenzerheide hinter sich gelassen haben, macht sich dasGhost Factory Racing Teamnunauf den Weg nachNordamerika, um dieWeltcup-Saison mit einem Erfolg abzuschließen.




