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Ghost Factory Racing Team shines in Val die Sole
Race

Das Ghost Factory Racing Team glänzt in Val di Sole

Die fünfte Runde des UCI-Mountainbike-Weltcups führte uns zurück nach Val di Sole in Italien – diesmal ganz im Sinne seines Namens mit Sommersonne und trockenen Trails. Nach einem anspruchsvollen Rennwochenende hier im letzten Jahr kehrte das Team mit neuer Motivation und dem festen Willen zurück, die Geschichte neu zu schreiben.

Zurück ins sonnige Val di Sole


Die Etappe im Val di Sole ist einer der legendärsten Termine im UCI-Mountainbike-Weltcup-Kalender. Bekannt für ihr anspruchsvolles Naturgelände, rasante Abfahrten und das begeisterte italienische Publikum sorgt sie immer für Drama und Spannung . Auch die diesjährige Ausgabe hat nicht enttäuscht – trockenes Wetter sorgte für schnelle Bedingungen, und die technische XCO-Strecke brachte die Fahrer an ihre Grenzen. Für das Ghost Factory Racing Team war das Wochenende ein Wendepunkt, mit starken Leistungen, die die Tiefe und Widerstandsfähigkeit des gesamten Teams unter Beweis stellten.

Leider konnte Finja Lipp noch immer nicht zum Team stoßen, da sie sich weiterhin von einer Lungenentzündung erholt. Auch Anne Terpstra hatte an diesem Wochenende erneut Probleme – sie musste das XCO-Rennen bereits in der ersten Runde aufgeben. Nach unklaren Symptomen in Leogang deutet ihr Zustand nun auf eine spezifischere Ursache hin. Diese Woche stehen weitere Untersuchungen an, und wir hoffen, sie bald wieder in Bestform zu sehen.

Sara Cortinovis wieder auf dem Podium


Sara Cortinovis zeigte eine ihrer besten Leistungen der Saison – und das auf einer Strecke, die ihrem Profil nicht gerade entgegenkommt. Im XCC sicherte sie sich mit einem kraftvollen Sprint den 5. Platz und machte schon früh im XCO-Rennen ihre Absichten deutlich, indem sie mehrere Runden lang in der Spitzengruppe blieb. Schließlich fiel sie etwas zurück, holte sich aber dennoch einen weiteren Podiumsplatz und knüpfte damit an ihr starkes Ergebnis in Nove Mesto an. Ein großer Schritt zur Erreichung der Ziele, die sie sich zu Beginn der Saison gesetzt hat.

Caroline Bohé: Fortschritte und Schwerpunkte


Nach einem frustrierenden Rennen in Leogang kehrte Caroline Bohé mit einem klaren Ziel vor Augen ins Val di Sole zurück. Während des gesamten XCO-Rennens blieb sie ruhig und konzentriert, zeigte Durchhaltevermögen und Entschlossenheit und kämpfte bis zum Schluss hart. Den 18. Platz verpasste sie nur knapp im Sprint, doch das Rennen zeigte, dass sie wieder auf dem richtigen Weg ist und ihren Zielen näherkommt.

Nicole Koller: Klug, stark, beständig


Nicole Koller stach erneut in beiden Disziplinen hervor. Beim XCC war sie von Anfang bis Ende in der Spitzengruppe dabei und belegte einen starken vierten Platz, wodurch sie sich einen Startplatz in der ersten Reihe für das XCO sicherte. Am Sonntag zeigte sie dann erneut eine beeindruckende Leistung und blieb das gesamte Rennen über im Kampf um die Plätze 2 bis 6. Sie verpasste das Podium nur um wenige Sekunden und bewies damit erneut, dass sie in der Form ihres bisherigen Karrieres ist – beständig, taktisch klug und immer ganz vorne mit dabei. Eine starke Basis, auf der sie für den nächsten Rennblock in Andorra und die Europameisterschaften in Portugal aufbauen kann .

Als Nächstes...


... die nächste Station ist der UCI-Weltcup in Pal Arinsal, Andorra, vom 7. bis zum 9. Juli. Schaut unbedingt rein, um zu sehen, wie das Ghost Factory Racing Team wieder angreift!

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